Kampf gegen die Sozialphobie

Heute habe ich versucht mich meinem größten Feind zu stellen: meiner Sozialphobie.

Es begann einfach mit etwas vermutlich "harmlosen": Ohne sich die Beine zu rasieren mit kurzer Hose in die Schule zu gehen. Ich kann bereits die ungeschribenen Kommentare spüren: "Iiiiih bist du eklig!" , "Sowas will doch keiner sehen!" und von anders denkenden: "Was soll daran bitte sooo schlimm sein?"

Ganz einfach, als Sozialphobiker hat man panische Angst davor, was sich die anderen denken. Man hat Angst, dass gelästert wird. Man hat Angst mit verstörten Blicken betrachtet zu werden und im Mittelpunkt zu stehen. Deshalb habe ich beschlossen mich mit dieser Angst zu konfrontieren. Das Ergebnis: auch wenn ich den ganzen Tag angespannt auf gemeine Sticheleien und Blicke wartete kam absolut nichts. Keiner schien es überhaupt zu bemerken. Und meine Freundinnen mochten mich immer noch genauso gern wie vorher.

Einerseits kann ich mich gerade vor lauter Freude deswegen kaum beruhigen, andererseits weiß ich nicht ob ich mein Ziel erreicht habe, da es mein Ziel war den Blicken und blöden Kommentaren stand zu halten. Egal, auf jeden Fall war es ein Schritt in die richtige Richtung!

3.6.15 17:36

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